Vita

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Der Werdegang der Sopranistin Barbara Emilia Schedel war schon früh von  umfassender künstlerischer Tätigkeit  u.a. als Preisträgerin in den Instrumenten Klavier und Violoncello geprägt . Nach einem Klavier-und Schulmusikstudium entdeckte sie während eines Engagements als Korrepetitorin ihre eigene Stimme und ließ sie von Prof. Charlotte Lehmann ausbilden , besuchte Meisterklassen bei Richard Miller (USA), Margreet Honig  und Rudolf Jansen (Amsterdam).
Bereits im Studium erhielt  die Sopranistin Stipendien (Deutscher Bühnenverein, Händelakademie), Auszeichnungen und Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter u.a. beim Liedwettbewerb "Verfemte Musik" (MDR), "Armin Knab" Würzburg (1. Preis), Bundeswettbewerb Gesang Berlin (Oper), Mozartfest Würzburg (Sonderpreis für zeitgenössische Musik) und den mit 10.000 Euro dotierten Musikpreis der Kunststiftung Baden- Württemberg.

Daraufhin wurde Barbara Emilia Schedel 2004 in das Ensemble der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart engagiert, wo sie bis zur Spielzeit 2007/08 dann als Gast in verschiedenen Produktionen zu hören war.
Auch in zahlreichen Gastproduktionen war sie in lyrischen Rollen zu erleben, so als  Susanna , Marzelline und Norina, auch gehören neben Mozartpartien wie Ilia und Pamina verstärkt lyrische und virtuose  Partien des Barock  ( u.a. Händels Galathea, Alcina, Cleopatra) zu ihren bevorzugten Rollen.

Ihrem Entschluss als freischaffende Sängerin tätig zu sein folgte eine rege Tätigkeit auch als Lied-und Konzertsängerin, die sie  bei unterschiedlichen Festivals ebenso mit Werken des 17./18.Jhdts zur Zusammenarbeit mit  Dirigenten wie Helmuth Rilling, Wolfram Christ, Siegfried Köhler, Helmuth Froschauer und Orchestern wie u.a. den Berliner Philharmonikern, der Philharmonie Prag, , der Staatskapelle Dresden, dem WDR Rundfunkorchester Köln, den Münchner Bachsolisten und dem Barockorchester L`arte  del mondo durch Europa und Südamerika führte.
Viele Rundfunk-und Fernsehaufnahmen dokumentieren ihre  sängerische Tätigkeit, zu denen inzwischen auch  konzertante Auftritte im Großen Salzburger Festspielhaus (Mozart, Strauss) und im Konzerthaus Wien ( Schubertprogramm) gehören.

Aufgrund ihrer hohen Musikalität und raschen Lernfähigkeit auch komplexerer Partituren ist Barbara Emilia Schedel mittlerweile auch ebenso eine gefragte Interpretin zeitgenössischer Musik.
In mehr als zehn neuen Partien und Uraufführungen war sie in den letzten Spielzeiten zu erleben und erhielt dabei u.a. Einladungen an das Theater Fürth  ( in Kooperation mit Auftragswerken des Bayer. Rundfunks) , die Nationaloper Krakau, Nationaltheater Mannheim, Staatsoper Stuttgart,Staatstheater Darmstadt, die Neue Oper Wien und die Kammeroper Wien. Dort war sie zuletzt 2011 von der Presse einstimmig in der Titelpartie der "Io" in Harrison Birtwistles "IO-Passion" gefeiert worden.

Auf Vorschlag einer Fachjury wurde Barbara Emilia Schedel 2009/2010 für ihre herausragenden sängerischen und darstellerischen Leistungen in einem Festakt am Staatstheater Nürnberg der  bayer. Kulturpreis der IHK-Stiftung verliehen.

Seit 2010 war die Sopranistin mehrfach mit dem Pianisten und Komponisten Fazil Say auf dem Konzertpodium zu erleben (Mozart Kv 505), zuletzt auch in Verbindung mit dem Borusan-Quartett und  u.a. Say´s Werken dokumentiert vom Bayer. Rundfunk 2012.                                                                          2012/13 arbeitete die Künstlerin ebenso mit Jörg Widmann an dessen Streichquartett Nr.5 und  war dabei mit dem Signum Quartett (geförtdert von Bayer Kultur) zu erleben, war zudem mit  Werken von Gluck, Mozart, Schubert und Mendelssohn zu hören in New York, China und Japan.

2014 stehen neben zahlreichen Konzerten und einer geplanten Kammermusikeinspielung verschiedene Bühnenwerke auf dem Programm, u.a.  J.Massenets "Werther" und unterschiedliche Musiktheaterproduktionen am Nationaltheater Mannheim.

 








 

Barbara Emilia Schedel